Bei Bedarf nachschlagen
Grundlagen | Suchen statt doppelt erfassen
Start: Pipeline → Aufträge beziehungsweise Einsatzplanung → Auftragsliste.
- Auftragsnummer aus Mail oder Kalender übernehmen. Alternativ Kundenname und Objektadresse notieren. Nicht nur den Rechnungskunden vergleichen: ein Kunde kann mehrere Objekte haben.
- In der Einsatzplanung oben Reparatur wählen. In der linken Suche Auftragsnummer oder Kunde eingeben. Wenn nichts gefunden wird: Verkäufer, Jahr, Status und Verkäufer-Freigabe prüfen. Ältere oder nicht freigegebene Aufträge können ausgeblendet sein.
- Die Kundenkarte öffnen und Auftragsnummer, Adresse und Auftragsart vergleichen. Bei mehreren Treffern die Fehlerbeschreibung und Historie lesen.
- In der Pipeline über Aufträge ebenfalls suchen. Existiert ein passender offener Auftrag, diesen verwenden. Ist nur ein älterer abgeschlossener Vorgang vorhanden, für den neuen Auftrag auf dessen Historie Bezug nehmen.
Ergebnis: Ein eindeutig bestimmter Vorgang; seine Nummer wird für alle weiteren Schritte verwendet.
Grundlagen | Kontakt und Auftrag erfassen
Start: Pipeline → Neu → Neuer Auftrag; alternativ Planung → Menu → + Neuer Auftrag.
- Vor dem Öffnen nach bestehendem Kunde/Objekt suchen. Im Wizard Firma oder Privatperson richtig wählen. Bei Bestandskunden den Suchtreffer auswählen, nicht nur den Namen abtippen.
- Kundenadresse, Telefon und E-Mail prüfen. Bei Firma den Ansprechpartner auswählen oder strukturiert anlegen. Vorname, Nachname, Telefon und E-Mail gehören zur tatsächlichen Person.
- Objekt auswählen beziehungsweise Arbeitsadresse erfassen. Kunden- und Objektadresse nur dann kopieren, wenn sie tatsächlich gleich sind. Kontakt vor Ort und Rechnungsempfänger getrennt prüfen.
- Auftragsart Reparatur wählen. Fehlerbild konkret beschreiben: was passiert, welches Produkt, seit wann, Zugang und Dringlichkeit. Beispiel: Tor bleibt offen, Fehler F02, Zufahrt Tiefgarage, Hauswart öffnet.
- Verkäuferzuordnung vor Abschluss prüfen. Bei mir behalten lässt den Vorgang beim Erfasser; Monteurzuweisung erfolgt separat. Warnungen über kürzlich erfasste Vorgänge prüfen.
- Auftrag erstellen. Zurückgegebene Nummer notieren und den Auftrag erneut öffnen. Adressen, Kontakt und Auftragsart nochmals lesen. Bei einer Teilfehlermeldung zuerst suchen, ob der Auftrag bereits erstellt wurde.
Ergebnis: Der Auftrag ist nach erneutem Öffnen mit korrektem Kunde, Objekt und Kontakt sichtbar.
Grundlagen | Rapport vorbereiten
Start: Einsatzplanung → Kundenkarte → Auftragsdetails → Monteure & Rapportvorbereitung.
- Im Bereich Einsätze, Restarbeiten & Abrechnung prüfen, ob bereits Rapporte existieren. Eine Anzeige wie Rapport SO-… im Kopf allein ist noch kein Nachweis eines gespeicherten Rapports: auch die Anzahl und den Öffnen-Button prüfen.
- Bereits disponierten Monteur mit der Zuweisung vergleichen. Nur benötigte Mitarbeiter markieren. Die Oberfläche erklärt ausdrücklich: eine Zuweisung erzeugt keinen Kalendereintrag.
- Vorhandenen Rapport öffnen. Nur bei tatsächlich fehlendem Rapport Rapport anlegen & öffnen benutzen. Die Aktion erstellt einen Arbeitsnachweis, noch keine erledigte Arbeit.
- Anlagen & Checklisten öffnen. Richtige Anlage, Typenschild, Seriennummer, Produkt und passende Checkliste prüfen. Auftragstext um Zugang, Fehlerbild und Material ergänzen.
- Rapport-Rückweg festlegen: elektronisch über Rapport-App oder Papier mit Nacherfassung. Nach Speichern beziehungsweise automatischer Speicherung die Serverbestätigung abwarten und den Vorgang erneut prüfen.
Ergebnis: Rapportnummer, Auftrag und Monteur stimmen; Arbeitsumfang und Anlage sind für den Monteur verständlich.
Vertiefung | Folgerapport und neuer Termin
Start: Auftragsdetails → + Folgeeinsatz / Restarbeiten.
- Erst prüfen, ob ein Folgerapport bereits angelegt wurde. Den offenen Auftrag und alle bisherigen Besuche lesen.
- Was ist bei diesem Einsatz zu tun? konkret füllen. Beispiel: Antrieb ersetzen, Endlagen einstellen, Funktion und Sicherheit prüfen. Material muss noch bestellt / geliefert werden markieren, wenn der Eingang offen ist.
- Folgerapport anlegen und vorbereiten benutzen. Die Oberfläche erklärt, dass alte Rapporte erhalten bleiben und Zeiten/Material nicht nochmals kopiert werden.
- Neuen Rapport prüfen, Monteure zuweisen und Termin planen. Materialmarkierung und Rapportanlage allein reservieren keinen vollständigen Kalendereinsatz.
- Nach Abschluss beide Rapporte und vorhandene Rechnungen vergleichen. Nur neue, tatsächlich erbrachte Leistungen ergänzen.
Ergebnis: Ein eigener Folgerapport, ein geprüfter Termin und nachvollziehbare Restarbeit.
Vertiefung | Rechnung und Fahrt kontrollieren
Start: Pipeline → bestehender Auftrag → Rechnungen.
- Vorhandene Rechnungen, Akontos und bereits verrechnete Rapporte prüfen. Richtige Rechnungsart für die vereinbarte Abrechnung wählen.
- Rapporte auswählen; bei Mehrfachauswahl am Desktop Ctrl nutzen. Gewählte Rapporte übernehmen. Auftrag, Besuche, Zeiten und Material einzeln vergleichen.
- Mit dem angenommenen Angebot abgleichen: feste Preise, Regie, Teile und Zusatzleistungen. Keine automatische Rapportübernahme ungeprüft als endgültigen Preis übernehmen.
- Zonenplan öffnen und Objekt-PLZ suchen. Zone und Betrag lesen. Bei fehlender Objekt-PLZ erst Adresse ergänzen; falls die App Kunden-PLZ verwendet, diese Herkunft kontrollieren.
- Fahrtposition auf bereits enthaltene Pauschalen prüfen. Mehrere Anfahrten nur gemäss Vereinbarung verrechnen. Eine Preiszeile im Zonenplan ist keine pauschale Zusage für jeden Auftrag.
- PDF-Vorschau öffnen: Rechnungsempfänger, Positionen, MWST, Summe und Zahlungsangaben kontrollieren. Erst danach bewusst per Mail/Post versenden und an das D365-Backoffice zur Buchung übergeben. Versandnachweis und Rechnungsnummer prüfen.
Ergebnis: Eine fachlich kontrollierte Rechnung mit korrekter Fahrt und nachvollziehbarem Versand.
Praxis | Rechnungsformular richtig bedienen
Start: Auftrag öffnen → Rechnungen → + Rechnung erstellen.
- Zuerst die bestehende Rechnungsliste lesen. Auftragswert, fakturiert und Restbetrag sind andere Werte als bezahlt und offen bei bestehenden Rechnungen. Keine Rechnungen vorhanden bedeutet nur, dass hier keine Rechnung angezeigt wird.
- Rechnungstyp bewusst auswählen: Manuelle Rechnung, Akontorechnung oder Schlussrechnung. Titel und Rechnungsdatum prüfen. Im Live-Beispiel ist Neumontage vorbelegt, weil der betrachtete Auftrag eine Neumontage ist; bei Ihrer Reparatur muss der Titel fachlich passen.
- Bei Rapportabrechnung die betreffenden Rapporte im Auswahlfeld markieren. Mehrere Einsätze mit Strg/Klick auswählen. Danach + Gewählte Rapporte verwenden. Der Hilfetext nennt Material aus dem Rapport, Preise aus dem Artikelstamm und Fahrt nach PLZ. Zeiten, Material und Fahrt anschliessend vollständig kontrollieren.
- Alternativ + Auftragspositionen oder Rapport-PDF verwenden. Quellen sind kombinierbar: dieselbe Leistung darf dabei nicht doppelt übernommen werden. + Leere Position ergänzt eine eigene Zeile; + Mehraufwand Std. und + Mehraufwand Material erfassen Zusatzleistungen.
- Menge und Preis jeder Zeile prüfen. Rabatt erscheint als Abzugsposition vor MWST und Total. Zahlungsart, Zahlungsbedingung und Skonto kontrollieren. Achtung: Ohne Positionen kann eine Schlussrechnung den offenen Betrag als eine einzige Zeile verwenden.
- Erstellen erst nach dieser Prüfung auslösen. Die Speicherung einer neuen Rechnung wurde hier nicht ausgeführt. Anschliessende Buchungs- und Versandaktionen sind deshalb weiterhin nicht als vollständige Live-Bildfolge dokumentiert.
Ergebnis: Die gewählte Rechnungsart und alle Quellen sind nachvollziehbar; keine Leistung wird doppelt abgerechnet.
Übergabe | Versand und D365-Buchung
Start: Geprüfte Rechnung im Auftrag → Rechnungen.
- Anzeigen öffnet die Rechnung im Browser; PDF lädt sie herunter. Beide Aktionen sind noch kein Versandnachweis. Rechnungsempfänger, Positionen und QR-Zahlteil fachlich kontrollieren.
- Versenden öffnet die E-Mail-Vorbereitung mit Rechnungs-PDF. Empfänger, Betreff, Nachricht und Beilagen prüfen. Die Vorbereitung wurde live bis zum Senden-Button geprüft und mit Abbrechen beendet; es wurde keine Kundenrechnung verschickt.
- Bei Versand per Post die PDF drucken. Nach dem tatsächlichen Versand in der Rechnung Versendet am und Versendet durch pflegen. Der Live-Hilfetext nennt ausdrücklich den Postversand. Nicht bereits beim Herunterladen als versandt markieren. Nach Mailversand ebenfalls beide Felder prüfen.
- Die Buchung erfolgt im D365-Backoffice. Im geprüften Anwendungscode ist die Buchungsfunktion ausdrücklich nicht über die Oberfläche aufrufbar. Deshalb gibt es hier keinen verlässlich dokumentierten Buchen-Knopf.
- Der Fakturierung Auftragsnummer, Rechnungsnummer und Versandnachweis übergeben. Sie prüft und bucht im Backoffice. Danach Buchungsstatus in der Pipeline kontrollieren. Gebuchte Positionen sind gesperrt; fachliche Fehler über den vorgesehenen Korrekturprozess klären.
Ergebnis: Versandnachweis vorhanden und Buchung im Backoffice geprüft.
Praxis | Rechnung per E-Mail vorbereiten
Start: Auftrag → Rechnungen → bei der richtigen Rechnung 📧 Versenden.
- Die Rechnungsnummer im Formularkopf mit dem gewünschten Beleg vergleichen. An ist ein Pflichtfeld. Auch eine vorbelegte Adresse fachlich prüfen: Rechnungsempfänger kann von Auftraggeber, Hauswart und Objektkontakt abweichen. CC nur für ausdrücklich vorgesehene Empfänger verwenden.
- Betreff und Nachricht lesen. Rechnungsnummer, Anrede und Bezug zum Einsatz ergänzen, falls nötig. Der Hinweis Offen und PDF mit Bank-QR erklärt den vorgesehenen Zahlteil; er ersetzt nicht die Prüfung der tatsächlichen Rechnung.
- Rechnung vor Versand ansehen / drucken öffnen. Rechnungsdatum, Empfänger, Leistungen, Mengen, Preise, Fahrt, MWST und Total prüfen. Ein Entwurf mit einem offensichtlich falschen Datum darf nicht ungeprüft versandt werden.
- Weitere Dokumente mitsenden zeigt die verfügbaren Beilagen. Nur passende Unterlagen aktivieren. Dateien mit ungültig, alte Rechnungen, interne E-Mails oder nicht zugeordnete Rapporte sind keine automatisch geeigneten Kundenbeilagen. Datum und Inhalt jeder gewählten Datei prüfen.
- Bei neuen Beilagen zuerst die passende Ablage wählen: Rapport ablegen, Checkliste ablegen oder Rechnungsbeilage. + Hinzufügen ist für neue Dokumente vorgesehen. Nach Auswahl prüfen, ob die gewünschte Datei im Dialog erscheint.
- Zum Dialogende scrollen. Senden löst den tatsächlichen Versand aus; Abbrechen beendet die Vorbereitung. Nach Ihrem echten Versand Erfolgsmeldung und Versanddatum/Versender kontrollieren. Bei Fehlermeldung zuerst den Versandstatus prüfen, bevor Sie nochmals senden.
Ergebnis: Richtiger Empfänger, geprüfter Beleg und bewusst ausgewählte Beilagen; nach echtem Versand ein nachvollziehbarer Versandstatus.
Praxis | Abrechnungsbestand eingrenzen
Start: Linkes Menü → Fakturierung → Offene Fakturierung.
- Für Reparaturen den Bereich Reparatur / Service nach Aufwand wählen. Service (Vertrag) ist ein eigener Bereich. Suche und Verkäuferfilter bewusst einstellen; Datum von/bis bezieht sich auf das Auftragsdatum.
- Offen zu fakturieren, Unbezahlt und Bereits fakturiert unterscheiden. Offen zu fakturieren betrifft Leistungen, Unbezahlt bereits berechnete Beträge. Nicht allein aus einer Summe auf einen versandten oder gebuchten Beleg schliessen.
- Weitere Filter und Anzeigeoptionen bei Bedarf öffnen. Die Ampeln Nur abrechenbar, Rapport fehlt / offen, Noch geplant und Kein Signal helfen beim Eingrenzen. Kein Signal bedeutet fehlenden Statusnachweis und nicht automatisch erledigte Arbeit.
- Die Oberfläche nennt für Statussignale die angezeigte Seite. Deshalb eine Seitenliste nicht als vollständige Prüfung des ganzen Bestands behandeln. Auftragsnummer öffnen und Rapporte, Termine sowie bestehende Rechnungen einzeln prüfen.
- Einsatz gefahren — kein visierter Rapport, nichts fakturiert und Monteur-Kalendereinträge ohne zuordenbaren Auftrag sind zusätzliche Kontrollbereiche. Diese Fälle einzeln klären. Ein vergangener Kalendertermin beweist keine abgeschlossene Reparatur.
- Papierrapport ohne Auftrag ist ein eigener Einstieg für einen Papiernachweis ohne Vorgang. Bei einem elektronischen Monteurrapport zuerst Szenario 8 anwenden und dessen bestehende Zuordnung prüfen.
Ergebnis: Der richtige Reparaturbestand ist gewählt und jeder abzurechnende Vorgang fachlich geprüft.
Alttermine | Outlook-Import prüfen
Start: Einsatzplanung → Menu → Einstellungen → Outlook-Termine in Einsatzplanung importieren.
- Zwei Funktionen unterscheiden: Exchange Kalender-Sync übernimmt Kommunikation in die Historie. Outlook-Termine in Einsatzplanung importieren erzeugt dagegen Planungseinträge aus den Dispo-Kalendern. Keiner dieser Vorgänge ist bereits ein ausgefüllter Rapport.
- Bestehenden Betreff lesen. Das dokumentierte Erkennungsformat lautet: [Fix ]DD.MM.YY (Kürzel) Auftragsnr[: Beschreibung]. Datum, Kürzel und echte Auftragsnummer mit dem Auftrag vergleichen. Alte Service- oder Objektnummern nicht ungeprüft als neue Auftragsnummer behandeln.
- Vorschau öffnen. Events verarbeitet und Würde erstellen lesen. Zusätzlich Duplikate übersprungen, Aufträge nicht gefunden und Mitarbeiter nicht aufgelöst kontrollieren. Details anzeigen beziehungsweise Fehler anzeigen öffnen, falls vorhanden.
- Unaufgelöste Aufträge und Kürzel vor Import klären. Jetzt importieren ist eine schreibende Aktion und erstellt Planungseinträge. Der Bereich weist auf automatische Synchronisation beim Start und alle fünf Minuten hin; deshalb auch bereits vorhandene Einträge prüfen.
- Nach Import den richtigen Auftrag und Tag öffnen. Monteur, Datum, Zeit und Fix-Status kontrollieren. Den persönlichen Monteurkalender separat vergleichen: ein importierter Dispo-Eintrag beweist nicht, dass dort eine passende Kopie liegt.
- Originalhistorie erhalten und Rapport separat vorbereiten. Bei fehlender Auftragsnummer oder unaufgelöstem Kürzel nicht blind erneut planen. Erst den bestehenden Kalendertermin und die richtige Auftragsakte abgleichen.
Ergebnis: Die Zuordnung ist im Auftrag und Kalender geprüft; Rapport und Historie bleiben getrennt nachvollziehbar.
Praxis | Outlook-Vorschau auswerten
Start: Einstellungen → Outlook-Termine in Einsatzplanung importieren → Vorschau.
- Warten, bis Synchronisiere verschwindet und beide Buttons wieder verfügbar sind. Solange die Prüfung läuft, nicht ein zweites Mal klicken.
- Live-Ergebnis dieser Prüfung: 427 Events verarbeitet, 0 würde erstellen, 19 Duplikate übersprungen, 75 Aufträge nicht gefunden und 80 Mitarbeiter nicht aufgelöst. Das sind aktuelle Prüfzahlen, keine erwarteten Sollwerte für Ihren späteren Lauf.
- 0 würde erstellen bedeutet nur, dass dieser Lauf keine neuen Planungseinträge vorschlägt. Wegen der nicht aufgelösten Zuordnungen ist daraus keine vollständige Übernahme aller Termine abzuleiten.
- Details anzeigen (100) öffnen und die betroffenen Termine einzeln abgleichen: Betreff, Datum, Kürzel und Auftrag. Die Kategorien nicht summieren; ein Termin kann mehrere Probleme haben. Die 100 Details sind keine Garantie einer vollständigen Liste aller geprüften Events.
- Bei Auftrag nicht gefunden die tatsächliche Auftragsnummer in der Pipeline suchen. Bei Mitarbeiter nicht aufgelöst das Kürzel mit dem vorgesehenen Monteur klären. Eine Service-/Objektnummer aus der alten Historie darf nicht durch Vermutung zu einem Auftrag werden.
- Erst bei eindeutiger Zuordnung weiterarbeiten. Existiert der Einsatz bereits, diesen öffnen und Rapport prüfen. Fehlt ein echter Auftrag, Szenario 1 oder 5 anwenden. Keinen zweiten Termin anlegen, nur weil ein Importzähler 0 anzeigt.
Ergebnis: Jeder für Ihren Arbeitstag relevante Alttermin ist zugeordnet oder als konkrete Rückfrage dokumentiert.
Alttermine | Meldungen richtig einordnen
Start: Outlook-Vorschau → Details anzeigen → relevanten Originaltermin vergleichen.
- Akteneintrag übersprungen ist nicht gleichbedeutend mit verlorener Reparatur. Die Dispo-Akte kann als Historie geführt sein. Prüfen Sie die passende Kopie im Monteurkalender und den Planungseintrag, bevor Sie etwas zusätzlich erstellen.
- Kein MA bedeutet, dass im betrachteten Betreff kein zuordenbarer Mitarbeiter gefunden wurde. Bei ABWARTEN Angebot kann ein fehlender Monteur fachlich richtig sein: Der Kunde hat noch nicht freigegeben. Solche Einträge nicht allein zur Verbesserung der Importzahlen terminieren.
- STORNO oder ERLEDIGT im Betreff sind Gründe, den ursprünglichen Vorgang sorgfältig zu prüfen. Den tatsächlichen Auftrags- und Leistungsstatus lesen. Eine alte Notiz nicht als neuen Reparatureinsatz übernehmen.
- Auftrag nicht gefunden kann eine alte Vertrags-/Objektnummer, eine falsche Nummer oder eine fehlende Zuordnung bedeuten. Mit Kunde, Objekt und Nummer in der Pipeline suchen. Nicht aus dem Betreff eine neue Auftragsnummer erfinden.
- Nur für den konkreten kommenden Einsatz entscheiden: richtiger Auftrag, tatsächlicher Termin, Monteur und Rapport vorhanden? Bestehende Historie erhalten. Offene Unklarheiten mit dem zuständigen Planer klären und dokumentieren.
Ergebnis: Der konkrete Einsatz ist vollständig zugeordnet; wartende Angebote und historische Akten werden nicht als zusätzliche Termine geplant.
Tagesprüfung | Zustände sauber unterscheiden
Start: Gewünschten Tag und jeden Monteur im Kalender prüfen.
- Je echtem Reparatureinsatz eine Kontrollzeile mit Datum, Monteur, Objekt und Auftrag anlegen. Abwesenheiten und reine interne Termine nicht als fehlenden Reparaturrapport behandeln.
- Erstellt: Rapportnummer vorhanden und Rapport lässt sich öffnen. Ein Planungseintrag oder eine vorgeschlagene Rapportnummer allein reicht nicht.
- Ausgefüllt: Rapport öffnen und tatsächliche Zeiten, Arbeitsbeschreibung und Material prüfen. Bei Offline-Erfassung Synchronisation bestätigen lassen. Ein leerer vorbereiteter Rapport ist noch kein Leistungsnachweis.
- Visiert und kontrolliert unterscheiden: Kundenvisum nachweisen; fachliche Kontrolle durch den Planer zusätzlich mit Namen und Datum im Kontrollblatt festhalten. Visiert am ist nicht automatisch der Zeitpunkt Ihrer Kontrolle.
- Fehlende Rapporte prüfen für verknüpfte Reparaturaufträge nutzen; zusätzlich reine Outlook-Termine ohne Auftrag manuell abgleichen. Bei Nacharbeit eigenen Folgeeinsatz und Folgerapport dokumentieren.
- Am Tagesende offene Rückfragen, fehlende Synchronisation, Material und Abrechnungsbereitschaft festhalten. Die drei Zustände werden in den geprüften Ansichten nicht als vollständig getrennte Tagesauswertung belegt.
Ergebnis: Jeder echte Einsatz hat einen prüfbaren Rapport oder eine konkrete offene Klärung.